DR. ANGELA STELZER

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ZUSÄTZLICHE UNTERSUCHUNGEN IN DER SS

Ultraschalluntersuchungen von Sozialversicherung übernommen:

Die meisten Kinder kommen gesund zur Welt. Allerdings besteht bei allen Frauen in jedem Alter eine Wahrscheinlichkeit von bis zu 5 % ein körperlich oder geistig behindertes Kind zur Welt zu bringen. Die Ultraschalluntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren, das nach heutigem Kenntnisstand keine Schäden bei Mutter und Kind verursacht.

Die Ultraschall-Untersuchung hat Grenzen: Auch bei guter Gerätequalität, größter Sorgfalt und Erfahrung des Untersuchers können Fehlbildungen unentdeckt bleiben. Das gilt besonders bei erschwerten Untersuchungsbedingungen bedingt durch die kindliche Position oder die mütterliche Bauchdecke. Es gibt jedoch Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft mit unterschiedlicher Aussagekraft. Welche Untersuchungen Sie vornehmen lassen, bleibt Ihre eigene Entscheidung. Die folgenden Informationen sollen Ihnen diese Entscheidung ermöglichen:

1. MUK ( 8.-12.SSW) und  2. MUK (18.-22. SSW)

Herzaktion, Bestimmung des Schwangerschaftsalters, Fruchtwassermenge, Plazentasitz,

Mehrlinge,Ausschluss einer Eileiterschwangerschaft,

4. MUK (30.- 34.SSW)

Herzaktion, Wachstum, Plazentasitz, Lage des Kindes, Fruchtwassermenge

Ultraschalluntersuchungen nicht von Sozialversicherung übernommen:

3. MUK  25.-28.SSW und 5. MUK 35. - 38. SSW bzw. alle zusätzlichen Kontrolltermine:

Wachstum, Fruchtwassermenge, Plazentasitz, Herzaktion, evtl. Feststellung des Geschlechts,

Kosten: einmalig 75,- Euro incl. Aufzeichnung der kindl. Herztöne 4. + 5. MUK ohne Indikation und Messung der Muttermundslänge, Foto, Geschlechtsbestimmung wenn möglich. Bei evtl. später auftretenden med. Indikationen wird der Betrag nicht rückvergütet.


Sie können Ihr Kind bei jedem Ordinationsbesuch sehen. Das ist in der Schwangerschaft ein besonderes Erlebnis. Die oben genannten Untersuchungen sind in Bezug auf das Erkennen

von groben Auffälligkeiten und Fehlbildung orientierend und dienen nicht zur Fehlbildungs- diagnostik. Es besteht daher die Möglichkeit, dass weniger augenfällige Befunde nicht gesehen werden. Ergänzend gibt es daher ein erweitertes Untersuchungsangebot.

Erweiterte Untersuchungen (Pränataldiagnostik):

Erweiterte Untersuchungen werden durch speziell ausgebildete UntersucherInnen durchgeführt. Sie bestehen aus standardisierten Untersuchungsverfahren, die folgendes ermöglichen:


1. Untersuchung auf Chromosomenschäden (im Besonderen Down- Syndrom = Trisomie 21)


Nackentransparenz + Ersttrimesterscreening) in der 11. - 14. SSW:

Berechnung der Wahrscheinlichkeit für Trisomie 21 durch  das Alter der Mutter,das

Schwangerschaftsalter und Ultraschalluntersuchung  (Messung der Nackenfalte, Darstellung des Nasenbeins)

Eine erste Untersuchung der Organe ist zu diesem Zeitpunkt bei günstigen

Untersuchungsbedingungen und mit hochauflösenden Geräten möglich

Kosten: 100,- Euro


Combined Test in der 11. - 14. Schwangerschaftswoche:

NT Screening und Blutuntersuchung der Mutter ( etwas höhere Entdeckungsrate) - empfohlen, wenn Nackenfaltemessung einen grenzwertigen Befund ergibt

Kosten: ohne med. Indikation 200,- Euro

Ab dem 35. Lebensjahr werden die Kosten von der Sozielversicherung übernommen.


Was tun bei einem auffälligen (hohes oder mittleres Risiko) Frühscreening?

Ein auffälliges NT Screening oder ein auff. Combined Test ist noch keine Diagnose sondern  erfordert zur Feststellung von Chromosomenfehlern (z.B. Trisomie 21) eine Punktion oder einen NIPT (genetische Untersuchung kindlicher Zellen im mütterlichen Blut).

Chorionzottenbiopsie (Punktion des Mutterkuchens) ab der 11. Schwangerschaftswoche  oder Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) ab der 16. Schwangerschaftswoche .

NIPT (Blutabnahme der Mutter) ist zur Zeit der genaueste Test mit einer Entdeckungsrate von 99% und ist ab der 10. Schwangerschaftswoche möglich.

Es gibt allerdings keine Untersuchung, die alle genetischen und nicht genetischen Erkrankungen ausschließen oder feststellen kann. Ein Restrisiko von 2-3% ist weder vorhersehbar noch verhütbar.

Fruchtwasser- oder Mutterkuchenpunktion wird von der Sozialversicherung übernommen,

Kosten NIPT: 600,- Euro


2. Erweiterte Untersuchungen ab Schwangerschaftswoche 20 (Organscreening, Feindiagnostik)

Die 20. -23. Schwangerschaftswoche  ist die beste Zeit, um die Organe des Kindes

zu untersuchen. Es wird besonderes Augenmerk auf eine genaue Untersuchung

des Gehirns, des Gesichtes, der Wirbelsäule, des Brustkorbes mit Herz und

Lunge, der Bauchwand und der Bauchorgane, der Nieren, der Blase und des

Skeletts gelegt. Die meisten schweren Organfehlbildungen werden durch diese Untersuchung entdeckt und eine gezielte Betreuung der Kinder ist dadurch möglich.

Kosten: Organscreening ab 20. SSW und Herzecho nach 30. SSW: ca.160,- Euro