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DAS POLYZYSTISCHE OVAR (PCO)

Eine endgültige Heilung des PCOs ist noch nicht möglich. Das Beschwerdebild kann aber gut beherrscht bzw. therapiert werden. Ziel ist, die Produktion der männlichen Hormone zu blockieren und einen regelmäßigen Zyklus zu erreichen sowie die Entstehung eines Diabetes mellitus  rechtzeitig zu verhindern.

Das Polycystische Ovar (PCO)-Syndrom ist eine der häufigsten hormonellen Störungen der Frau. Die Ursache dieser Störung ist noch immer nicht eindeutig geklärt.


Charakteristisch für das PCOS ist eine Erhöhung der männlichen Hormone im Blut. Bei etwa 75% der betroffenen Frauen finden sich im Ultraschall die namensgebenden polyzystischen Ovarien (Eierstöcke mit vielen kleinen verkümmerten Eibläschen).

Durch den seltenen oder fehlenden Eisprung führt es je nach Ausprägung oft zu unerfülltem Kinderwunsch.

- unregelmäßige, seltene bis fehlende Menstruationsblutung

- vermehrte Behaarung nach dem männlichen Verteilungsmuster

- unreine Haut, Akne

- Haarausfall

  1. -Übergewicht, metabolisches Syndrom (Übergewicht + Bluthochdruck)

  2. -Zuckerstoffwechselstörung (Insulinresistenz), Diabetes mellitus

  3. -unerfüllter Kinderwunsch bedingt durch fehlenden oder seltenen Eisprung

DAS KRANKHEITSBILD

Das PCO-Syndrom ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein “Syndrom”, in welchem verschiedene Symptome in sehr unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Mehr als 70% der Patientinnen sind übergewichtig, es gibt jedoch auch schlanke Frauen mit dieser Hormonstörung. Durch vermehrte Bildung männlicher Geschlechtshormone und Entwicklung einer Zuckerstoffwechselstörung können folgende Symptome auftreten:

DIE THERAPIE

Schon ein Gewichtsverlust von 5 bis 10 % des Körpergewichts kann zu einer Normalisierung des Zyklus führen. Bei übergewichtigen Frauen mit PCO Syndrom ist eine Gewichtsreduzierung unumgänglich. Auch Frauen, die kein Übergewicht haben, sollten auf eine Reduzierung der Kohlenhydratmenge achten.

Sind Hautunreinheiten, Haarausfall oder vermehrte Körperbehaarung im Vordergrund und besteht kein aktueller Kinderwunsch, so ist die Einnahme der Antibabypille eine zielführende Therapie.

Auch im Falle eines Kinderwunsches steht die Gewichtsabnahme an erster Stelle. Der Wirkstoff Metformin kann zur Verbesserung der Insulinresistenz und des Zuckerstoffwechsels eingesetzt werden. Bei regelmäßiger Einnahme können so der Zyklus normalisiert werden und Ovulationen wieder stattfinden.

Eine Therapie mit dem Hormon Gonadotropin führt bei fast allen Frauen zu einem Eisprung und bei 60% aller Patientinnen zu einer Schwangerschaft.

In ausgewählten Fällen kann auch eine Operation sinnvoll sein („ovarian drilling"). Hierbei werden im Rahmen einer Bauchspiegelung die an der Oberfläche der Eierstöcke liegenden kleinen Eibläschen durch Hitze zerstört und dadurch eine Normalisierung der Eierstockfunktion erreicht. Dieser Effekt ist jedoch nur vorübergehend und hält meist 1 bis 2 Jahre an.

ERNÄHRUNG UND LIFESTYLE

DIE PILLE

BEI KINDERWUNSCH

           

            DR. ANGELA STELZER

        FACHÄRZTIN FÜR FRAUENHEILKUNDE UND GEBURTSHILFE