DR. ANGELA STELZER

        FACHÄRZTIN FÜR FRAUENHEILKUNDE UND GEBURTSHILFE


    ALLGEMEINE

    HINWEISE


       

    LEISTUNGEN



    WISSENSWERTES



 


    KONTAKT

       


    LAGEPLAN



    IMPRESSUM     

GESUND VON ANFANG AN


    HOME

       


    UNSER TEAM

    

   

    DIE ORDINATION



   HEBAMME

Ob Kinder zu Übergewicht neigen hängt nicht nur von der Vererbung oder den späteren Essgewohnheiten ab, sondern wird durch „ perinatale Programmierung “ bereits im Mutterleib in den ersten beiden Schwangerschaftsdritteln festgelegt.

ERNÄHRUNG IN DER SCHWANGERSCHAFT

FOLSÄURE, JOD UND EISEN

Ein Folsäuremangel bei der Mutter erhöht das Risiko für Fehlentwicklungen des Kindes deutlich. Die häufigste Folge eines Folsäuremangels während der Schwangerschaft ist ein Neuralrohrdefekt, eine Fehlbildung im Nervensystem des Fötuswie zum Beispiel der „offene Rücken“. Einem Folsäuremangel lässt sich durch die zusätzliche tägliche Einnahme von 0,4 Milligramm des Vitamins vorbeugen. In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass eine solche Folsäure-Prophylaxe das Risiko für einen Neuralrohrdefekt des Kindes deutlich senkt.


Auch ein Eisenmangel kann in der Schwangerschaft zum Problem werden – besonders dann, wenn Frauen schon vor der Schwangerschaft zu wenig Eisen im Blut hatten. Ein Eisenmangel kann müde machen und die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen. Schwangere Frauen können einem Eisenmangel vorbeugen, indem sie sich vielseitig und vollwertig ernähren.


Ein Jodmangel während der Schwangerschaft kann zu frühkindlichen Entwicklungsstörungen führen. Daher ist es wichtig, dass Schwangere ausreichend Jod zu sich nehmen. Jod ist reichlich enthalten in Meeresfisch, Meersalz und mit Jod angereichertem Speisesalz (jodiertes oder Jodsalz). Meeresfisch, insbesondere Thunfisch, sollte jedoch nur in geringen Mengen verzehrt werden, weil seine möglicherweise hohe Belastung mit Quecksilber und anderen Schadstoffen dem Ungeborenen ebenfalls schaden kann.