DR. ANGELA STELZER

        FACHÄRZTIN FÜR FRAUENHEILKUNDE UND GEBURTSHILFE

Der Krebsabstrich ( PAP Test ) stellt die wichtigste Methode zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs dar. Gebärmutterhalskrebs tritt am häufigsten zwischen dem 25. und dem 55. Lebensjahr auf, betrifft also im Gegensatz zu Brust- und Gebärmutterkrebs eher jüngere Frauen. Ziel des Krebsabstriches ist es, Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs (CIN, cervicale intraepitheliale Neoplasie) rechtzeitig zu erkennen, sodass Krebs gar nicht erst entstehen kann.

WANN UND WIE OFT SOLL EIN KREBSABSTRICH DURCHGEFÜHRT WERDEN ?

WAS BEDEUTET EIN AUFFÄLLIGER PAP ABSTRICH ?

PAP 0         Der Abstrich muss wiederholt werden, da er nicht aussagekräftig ist.

                   (Ursachen: zu wenig Zellen vorhanden, der Abstrich war blutig oder

                   die Fixierung am Objektträger war unzureichend)


PAP I          unauffälliges Zellbild, Kontrolle in 1 Jahr


PAP II         harmlose Veränderungen (Normalbefund!), Kontrolle in 1 Jahr


PAP III        Es liegen Veränderungen vor, die nicht eindeutig beurteilt werden können.

                  Hier kann es sich um eine Bakterien - oder Virusinfektion mit oder ohne

                  Entzündung, um einen Hormonmangel aber auch um eine Zellveränderung

                  im Sinne einer Krebsvorstufe handeln!

                  Da die Entwicklung nicht vorhersehbar ist, ist in diesem Fall eine kurzfristige

                  Kontrolle innerhalb von 3 Monaten notwendig. Zusätzlich wird ein Test zum

                  Ausschluß einer HPV Infektion durchgeführt.


PAP IIID     Es zeigen sich leichte bis mäßige Zellveränderungen.

                  Kontrolle bei zuvor unauffälligen Abstrichen nach 6 Monaten ausreichend


PAP IV       Es liegen schwere Zellveränderungen vor.

                  Je nach histologischem Ergebnis einer Probenentnahme werden weiter

                  Kontrollen in 3 Monaten oder wenn nötig eine anschließende Konisation    

                  durchgeführt.


PAP V        Es besteht der dringende Verdacht, dass Gebärmutterhalskrebs vorliegt.

                  Dieser Verdacht muss immer operativ abgeklärt werden.

Sobald Mädchen bzw. Frauen sexuell aktiv sind, soll mit der Kontrolle des Krebsabstriches begonnen werden. Idealerweise sollte dies in den ersten 2 Wochen nach Ende der Regelblutung erfolgen. Drei Tage zuvor sollten keine Vaginalcremen, Spermizide oder Gleitgels verwendet werden.

In Österreich wird der PAP Abstrich 1x jährlich empfohlen. Bei auffälligem PAP erfolgt die Kontrolle je nach Befund sofort, in 3 oder in 6 Monaten.

Wenn Sie die Information erhalten, dass der Abstrich auffällig war bzw.

wiederholt werden muss, besteht kein Grund zur Panik!

Leichte bis mäßige Zellveränderungen sind gerade bei jungen Frauen sehr häufig. Sie sind frühe Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und werden meist durch das humane Papillomvirus (HPV) ausgelöst. HPV ist ein Virus, das durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. Bei etwa 80 Prozent aller Menschen besteht im Laufe ihres Lebens eine HPV Infektion welche jedoch meist innerhalb von 6 bis 18 Monaten spontan abheilt.

Sollten trotzdem erste Zellveränderungen entstehen, vergehen aber bis zur Entwicklung einer fortgeschrittenen Erkrankung viele Jahre. In dieser Zeit können sich bestehende Zellveränderungen auch rückbilden weshalb vorerst lediglich verlässliche Kontrollen erforderlich sind.

Bleiben diese Zellveränderungen über längere Zeit bestehen, so wird mit einer Probenentnahme der Grad der Zellveränderung festgestellt. Erst bei höhergradigen Veränderungen wird operativ diese Stelle entfernt (Konisation). Damit ist meistens dieses Problem beseitigt und die Patientin wieder geheilt.

DER KREBSABSTRICH


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